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Schwerpunkte

Der Aktionskreis „Der behinderte Mensch in Dortmund“

Der Aufbau eines Fahrdienstes für Behinderte war Tagesordnungspunkt
vieler Sitzungen, heute dienen Rückmeldungen der Nutzenden der Qualitätssicherung. Die Arbeitsgruppe „Kultur, Verkehr, Freizeit“ hat viele Jahre Stadtbegehungen gemacht und einen Teil von Dortmund auf Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Arztpraxen, Apotheken, Behörden und Einkaufsmöglichkeiten untersucht, Barrieren benannt und Abhilfe gefordert. Heute beteiligen sich Mitglieder des Aktionskreises an der Arbeit der AG „Barrierefreies Dortmund“ des Behindertenpolitischen Netzwerkes.

Rollstuhlfahrerin im BüroDie Mitglieder zeigen aber nicht nur Problemfelder auf, sie arbeiten als Interessenvertretung für Betroffene auch mit Vertretern und Vertreterinnen von Stadt und Landschaftsverband sowie anderen Leistungsträgern in themenbezogenen Arbeitsgruppen daran, gute, lebensnahe Lösungen für Betroffene zu finden. Aktuell arbeiten Aktionskreis-Mitglieder gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Organisationen und Dienststellen der Stadt Dortmund im Rahmen der Regionalplanungskonferenz zur Situation von Familien mit erwachsenen behinderten Söhnen und Töchtern sowie von auswärtig untergebrachten Dortmunder Bürgerinnen und Bürger.

Der Aktionskreis hat sich immer wieder eingemischt und all die Jahre das Expertentum der Betroffenen in einen Mitbestimmungsprozess eingebracht, er hat seit fast 44 Jahren das getan, was das Sozialgesetzbuch IX seit zehn Jahren für die gesamte Behindertenpolitik fordert: Er hat Teilhabe – also Partizipation – angestoßen und verwirklicht. Nun ist die Stadt Dortmund gesetzlich verpflichtet, die Teilhabe beeinträchtigter Bürgerinnen und Bürger zu realisieren, dies lässt – trotz „leerer Kassen“ – auf die Zukunft hoffen und da bleibt viel zu tun.

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